Abstract
Im Rahmen einer arbeitsteiligen Leistungserstellung kommt der Bildung von Arbeitsgruppen eine herausragende Bedeutung zu. Der normative Beitrag analysiert diesbezüglich Bedingungen für eine effiziente Zusammensetzung von Gruppen im Rahmen eines portfoliotheoretischen Konzepts. Dabei steht eine simultane Betrachtung zweier Effekte im Mittelpunkt: Der Synergieeffekt führt dazu, dass eine Zusammenfassung von Personenmehrheiten im Rahmen einer interagierenden Gruppe dazu führt, dass der Gruppenerfolg in seiner Ausprägung über eine reine Addition der Erfolgsbeiträge der einzelnen Gruppenmitglieder bei isolierter Aufgabenbewältigung hinausgeht. Ein Risikodiversifikationseffekt ergibt sich immer dann, wenn die Erfolgsbeiträge der Mitarbeiter bei isolierter Aufgabenbewältigung in einem stochastischen Umfeld nicht vollständig positiv korreliert sind. Aus dem Zusammenwirken beider Effekte werden allgemeine Aussagen für die Gestaltung von Gruppenstrukturen abgeleitet.
Get full access to this article
View all access options for this article.
