Abstract
Intrapreneurshipprogramme verfolgen das Ziel, alle Mitarbeiter eines Unternehmens zu Unternehmern zu machen. Bei einer kritischen Analyse der Maßnahmen, die regelmäßig zur Förderung des Intrapreneurship diskutiert werden, fällt auf, dass diese zum einen keineswegs neu und revolutionär sind, zum anderen einen rhetorischen und ideologischen Rahmen bereitstellen, der geeignet ist, die Wahrnehmungen der Organisationsmitglieder zu verändern. Aufbauend auf dieser Feststellung entwickelten wir einen theoretischen Rahmen, der die Auswirkungen solcher Intrapreneurshipprogramme auf die Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten oder self-efficacy beschreibt. Dieser wurde im Rahmen einer explorativen Erhebung empirisch nachvollzogen. Die Befunde der Untersuchung deuten darauf hin, dass Intrapreneurshipprogramme Mitarbeiter zwar nicht zu Unternehmern machen, aber dennoch in der Lage sind, deren Wahrnehmung der eigenen Fähigkeiten positiv zu beeinflussen.
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