Abstract
Das Phänomen, Neue Selbstständige’ hat u.a. Konsequenzen für die organisationale Grenzziehung nach außen. Der vorliegende Beitrag stellt auf die Grenzziehung gegenüber Personen, d.h. die Exklusion bzw. Inklusion von Personen und die durch neue Selbstständige ausgelöste Veränderung ab. Unter Bezugnahme auf die soziale Systemtheorie im Gefolge von Luhmann wird im Kern davon ausgegangen, dass, traditionelle’ Kopplungsmechanismen (und damit auch: Grenzziehungen) wie Mitgliedschaft und Stelle abgelöst werden durch neue Kopplungskonfigurationen, die mittels Recht, Geld, Macht und Wissen allerdings weiterhin nach Exklusivität der Inklusion streben. Diese wird mittels temporalisierter Mitgliedschaften und intermediärer Systeme angestrebt.
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