Abstract
In der Diskussion um „neue Organisations- und Beschäftigungsformen” spielen Arbeitsverträge, Dienstverträge i.e.S. und Werkverträge eine Rolle, die völlig unterschiedliche arbeits- und sozialrechtliche und damit auch (personal)wirtschaftliche und organisatorische Konsequenzen für die Unternehmen haben. Daher wäre zu erwarten, dass diese Vertragstypen einen prominenten Platz in der Organisationsforschung einnehmen. Wie diese Vertragstypen und ihre Wirkungen in ausgewählten vertragstheoretischen Ansätzen erfasst werden, wird im Folgenden untersucht. Die Analyse der institutionellen Ausgestaltung der Arbeitsteilung durch das Arbeitsrecht und die Auswahl zwischen den rechtlich zur Verfügung stehenden Vertragstypen kann bisher nur rudimentär geleistet werden. Die aus organisationstheoretischer Sicht gezeichnete Landkarte der behandelten Vertragstheorien weist also deutliche weiße Flecken auf.
Get full access to this article
View all access options for this article.
