Abstract
In einer vergleichenden Untersuchung sollte anhand einer Gruppe dienstunfähiger Lehrpersonen mit psychischen bzw. psychosomatischen Beschwerden und einer Gruppe berufstätiger Lehrer geklärt werden, (a) was unter dem Begriff des, unrealistischen Anspruchs „inhaltlich zu verstehen ist und (b) ob unrealistische Ansprüche als frühe Hinweise auf spätere Dienstunfähigkeit vermutet werden können. Die Ergebnisse belegen die Annahme, dass dienstunfähige Lehrer bei Berufsbeginn signifikant mehr unrealistische Ansprüche hatten als berufstätige Lehrer. Sie erwarteten mehr Anerkennung und stellten überhöhte Leistungsansprüche an die eigene Person. Die Kontrollgruppe war bei Berufsbeginn selbstkritischer. Hinsichtlich der Variablen Begeisterung gab es keine Unterschiede zwischen den Gruppen.
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