Abstract
In dieser Studie wurde der Zusammenhang zwischen den Bindungsstilen sicher, ambivalent und vermeidend (differenziert in eine öffnungsbereite und verschlossene Subgruppe) und den Angstbewältigungsmodi Vigilanz und kognitive Vermeidung in einer Stichprobe von 62 deutschen Erwachsenen untersucht. Die Ergebnisse konnten belegen, daß die ambivalente Gruppe eher zu vigilanten Strategien neigt als die anderen Bindungsstile. Kognitiv vermeidende Strategien wurden allerdings nicht häufiger von beiden Subgruppen des vermeidenden Bindungsstils eingesetzt. Tendenziell wies die vermeidend-öffnungsbereite Gruppe sogar besonders niedrige Werte in kognitiver Vermeidung auf, statistisch waren diese Unterschiede allerdings nicht bedeutsam. In der Diskussion wird speziell der Zusammenhang zwischen Bindungserfahrungen und dem Bewältigungsmodus kognitive Vermeidung reflektiert.
This investigation examined the relationship between attachment styles secure, ambivalent and avoidant (differentiated into a withdrawing and a cooperative subtype) and the coping modes vigilance and cognitive avoidance in a sample of 62 German adults. Findings indicated, that the ambivalent group reported higher levels of vigilance than the other attachment groups. However both subtypes of the avoidant style did not report higher levels of cognitive avoidance; the level of cognitive avoidance was even very low in the avoidant-cooperative attachment group though these differences have not been significant. The discussion focusses on the relation between attachment experiences and cognitive avoidance.
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