Abstract
Die vorzeitige Beendigung einer Auslandsentsendung durch den Mitarbeiter birgt für ein Unternehmen ein kostenintensives Problempotential. Da es sich hierbei um ein Verhalten des Mitarbeiters handelt, bietet es sich an, sich verhaltenswissenschaftlicher Erkenntnisse zu bedienen, um dieses Problem genauer zu untersuchen. Diese sollen mittels der Fluktuations-, Einstellungs-/Verhaltens- sowie der Anpassungsforschung gewonnen und gebündelt werden. Dabei wird „Abbruchbereitschaft” als operationalisierbare Größe vorgeschlagen. Es wird ein theoretischer Bezugsrahmen entwickelt, in dem neben externen Faktoren einstellungsbezogene, soziale und modale Faktoren als Bestimmungsfaktoren für „Abbruchbereitschaft” dienen. Forschungsprogrammatisch gesehen wird als Methode für eine empirische Überprüfung des Bezugsrahmens das „cognitive mapping” vorgeschlagen. Eine solche qualitative Herangehensweise verspricht, die Bestimmungsfaktoren (Informationskategorien), welche einer Bereitschaft zugrunde liegen, und deren Beziehungen zueinander genauer zu erfassen als quantitative Methoden.
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