Abstract
Dieser Beitrag knüpft an Ergebnisse der neueren betriebsbezogenen Transformationsforschung an – so z.B. an den Sonderband der ZfP „Personalarbeit in den neuen Ländern”. Anhand der Diskurslinien 1. Beschäftigungswirkung, 2. Segmentierung des Arbeitsmarktes, 3. Innovations- und Flexibilitätspotential wird der dynamische Auf- und Umbauprozeß des ostdeutschen Finanzdienstleistungssektors im zeitlichen Verlauf nach der Wende nachgezeichnet. Datengrundlage sind Betriebsfallstudien, die 1994 und 1997/98 durchgeführt wurden. Im Ergebnis kann festgehalten werden: Der Finanzdienstleistungssektor hat spätestens seit Anfang 1994 seine Rolle als beschäftigungspolitischer Hoffnungsträger nicht mehr erfüllt. Mit dem Beginn seiner 'Konsolidierungsphase' festigte sich der interne Arbeitsmarkt. In dieser Zeit bauten die Unternehmen ein hohes innerbetriebliches Flexibilitätspotential auf. Dessen Erhalt und Ausbau erfordert allerdings weiterhin erhebliche Anstrengungen in der Personalentwicklung.
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