Abstract
Unzureichende Standardisierung, die fehlende Explikation eines normativen Bezugssystems und eine auf freier Eindrucksbildung beruhende Auswertung werden als Schwachpunkte von vielen in Assessment Centern eingesetzten Übungen identifiziert. Die Entwicklung einer Postkorbübung zur Überwindung dieser Fehlerquellen und zur Reduzierung der Anfälligkeit gegenüber Halo-Effekten und anderen Urteilsverzerrungen wird vorgestellt. Hauptziele der Entwicklung waren eine standardisierte Stimulusdarbietung, das Anlegen eines eindeutigen, kriterienorientierten Bewertungsmaßstabes und eine hohe Auswertungsobjektivität. Der Postkorb wurde in einem Assessment Center mit 54 Teilnehmern evaluiert. Dabei vermochte er spezifische, von klassischen AC-Übungeri nicht abgedeckte Varianzanteile aufzuklären und wies eine gegenüber anderen Verfahren erhöhte diskriminante Validität auf.
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