Abstract
Gegenstand der folgenden Ausführungen ist die für Managementtheorie wie -praxis gleichermaßen feststellbare steigende Beachtung bzw. neue Wertschätzung des „subjektiven Faktors” von Unternehmen, die sich im Bemühen um eine verbesserte bzw. umfassendere Nutzung des Humanpotentials niederschlägt und in der Forderung eines „Mitunternehmertums” seitens der Mitarbeiter pointierten Ausdruck findet. Ziel des Aufsatzes ist es, diesen heute – namentlich oder intentional – zunehmend geforderten, häufig jedoch nur vage begründeten und unzureichend problematisierten Prozeß der Transformation von „Arbeitnehmern” in „Mitunternehmer” eingehender zu untersuchen. Dazu wird im einzelnen versucht, das Transformationsvorhaben inhaltlich genauer zu bestimmen (Abschnitt 1), von seinen übergeordneten wirtschaftlichen Zusammenhängen her systematisch zu begründen (Abschnitt 2) und schließlich – durch die Bestimmung zweier verschiedener „Umsetzungsphilosophien” – in seiner Pragmatik kritisch zu hinterfragen (Abschnitt 3). Eine kurze – ökonomische wie lebenspraktische – Bewertung des Transformationsvorhabens schließt den Beitrag (Abschnitt 4).
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