Abstract
Im Zentrum der traditionellen ökonomischen Anreiztheorie stehen direkte erfolgsabhängige Entlohnungssysteme, bei denen die Leistung eines Arbeitnehmers unmittelbar nach Ablauf der Leistungsperiode entgolten wird. Dieser traditionelle Ansatz greift jedoch in dem Sinne zu kurz, daß all jene empirischen Befunde nicht erklärt werden können, die belegen, daß Arbeitgeber regelmäßig Karriereanreize als personalpolitisches Instrument einsetzen. Mit dem vorliegenden Beitrag soll versucht werden, den traditionellen Ansatz um drei wesentliche Aspekte zu erweitern, um auf diese Weise die stilisierten Fakten über die Verwendung der betrieblichen Karrierepolitik als Anreizinstrument erklären zu können.
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