Abstract
Im Rahmen einer Untersuchung japanischer Arbeitnehmer zur Analyse ihrer Einstellungen zu Arbeit und Freizeit haben wir unter anderem die beiden Konstrukte “Berufsorientierung” und “Identifikationsbereitschaft” verwendet. Unsere Fragestellung dabei war, welche Schwierigkeiten zu befürchten seien, wenn japanische Arbeitnehmer in ausländischen Unternehmen beschäftigt sind. An zwei Phänomenen wollten wir beispielhaft herausarbeiten, wo Brüche in der vielbeschworenen Arbeitsmoral der Japaner auszumachen sind: am Generationenwechsel und an der Rolle der Japanerin im heutigen Arbeitsleben Japans. Die Ergebnisse aus dieser Studie haben wir verglichen mit Daten aus Studien in den USA und der (alten) Bundesrepublik. Aus den Ergebnissen lassen sich auch in Japan Konfliktpotentiale ableiten zwischen den Zielen der großen Organisationen der Wirtschaft und den Zielen, die der einzelne für wichtig hält.
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