Abstract
Wurde das ökologieorientierte Personalmanagement noch vor kurzer Zeit als vernachlässigtes “Stiefkind der Unternehmen” (vgl. Nitschke 1990) apostrophiert, so ist diese Vernachlässigung zwischenzeitlich einer durchaus größeren Beachtung gewichen. Gleichwohl scheinen grundlegende Aspekte einer ökologiebezogenen Personalarbeit in der bisherigen Diskussion noch zu wenig reflektiert bzw. expliziert zu sein. Dieses Defizit gab den Anlaß zum vorliegenden Beitrag, der sich zunächst mit dem State of the Art des ökologieorientierten Personalmanagements auseinandersetzt (Abschnitt 1), um anschließend ausgewählte Aspekte der aktuellen Sichtweise kritisch zu diskutieren. Ausgangspunkt ist dabei die häufig vernachlässigte betriebswirtschaftliche Begründung eines ökologieorientierten Personalmanagements. Diese kann in strategischen Kontexten zwar geleistet werden (Abschnitt 2), ist aber mit der Notwendigkeit verbunden, die Effizienz ökologieorientierten Personalmanagements durch pragmatische Schwerpunktsetzungen zu optimieren (Abschnitt 3). Eine kurze Zusammenfassung der Thesen schließt den vorliegenden Beitrag ab (Abschnitt 4).
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