Abstract
Cafeteria-Systeme stellen einen alternativen Vergabemodus für freiwillige betriebliche Sozialleistungen dar. In diesem Beitrag wird zunächst die These belegt, daß Unternehmen sich aufgrund einer unternehmenspolitischen Strategie gegen die Verallgemeinerung von freiwilligen Sozialleistungen zu tariflichen bzw. gesetzlichen Sozialleistungen für ein Cafeteria-System entscheiden können, um personalpolitische Dispositionsspielräume zu erhalten. Weiterhin wird gezeigt, daß zwar zusätzliche, nicht zu vernachlässigende Kosten durch die Umsetzung von Cafeteria-Systemen entstehen, aber die Vorteile für Unternehmen erheblich sein können, was anhand humankapitaltheoretischer und informationsökonomischer Argumente vorgetragen wird. Ziel dieses Beitrags ist zu präzisieren, wann sich Nettovorteile ergeben, d.h. wann der Nutzen aus dem Einsatz von Cafeteria-Systemen größer ist als die zusätzlichen Kosten, und damit eine Entscheidungshilfe zur Einführung zu geben.
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