Abstract
In diesem Beitrag wird ein praxisorientierter Bezugsrahmen zur Implementierung von Personal-Controlling vorgestellt und diskutiert. Die Autoren schließen sich dabei der in dieser Zeitschrift von Töpfer (1987, S. 267) aufgestellten Forderung an, im Rahmen der Personalforschung verstärkt ein pragmatisches Wissenschaftsziel zu verfolgen und die immer noch vorhandenen, aber überbrückbaren Berührungsängste zwischen Managementpraxis und Wissenschaft abzubauen. Wichtige Voraussetzungen hierfür sind einerseits die Anpassung und Aufbereitung theoretischer Konstrukte in terminologischer und konzeptioneller Hinsicht dergestalt, daß der Praktiker sie verstehen kann und in ihnen eine Hilfestellung zur Lösung seiner praktischen Probleme sieht, andererseits die Bereitschaft der Praxis, wissenschaftliche Hilfestellung zu suchen und anzunehmen, ohne deshalb gleich “fertige” allgemeingültige Rezepturen zu erwarten.
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