Abstract
Personalentwicklung ist derzeit in Bewegung: Sie soll strategisch ausgerichtet werden, Arbeiten und Lernen nicht mehr so strikt trennen, auch kollektive und organisationale Lernprozesse einbeziehen usw. Sie wird insgesamt ‘komplexer’. Als Gegenstrategie gegen diese zunehmende Komplexität wird häufig eine stärkere Professionalisierung verlangt (z.B. Belau 1991). Uns interessiert hier, was ‘Professionalität’ der Personalentwicklung bedeuten könnte und wie eine Ausbildung zum professionellen Handeln gestaltet werden müßte.
Dazu ergründen wir anhand einer Analyse einer professionstheoretischen Diskussion der Entwicklung des gesamten Personalbereichs (siehe Wächter 1987 sowie die daran anschließende Diskussion in der DBW 3/87) die handlungstheoretischen Voraussetzungen eines traditionellen Professionsbegriffs und versuchen anhand von Überlegungen von D. A. Schön (1983, 1987) eine adäquatere Fassung des Professionsbegriffs vorzuschlagen. Anhand dieses neuen Verständnisses von Professionalisierung fragen wir dann nach den Implikationen für die Ausbildung von Personalentwicklerlnnen.
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