Abstract
Die Beeinflussung von Organisationsmitgliedern ist für die effektive Ausübung der Managerposition zentral. Beeinflussung kann dabei durch verschiedene Einflußstrategien konkretisiert werden. Im nordamerikanischem Raum wird diesbezüglich eine von Kipnis/Schmidt (1982) vorgelegte Dimensionierung dominant diskutiert. Aufgrund einer eigenen Studie wird dieser Ansatz zunächst einer faktorenanalytischen Replikation unterzogen. Dabei findet sich keine ausreichende Bestätigung für die bisherige Konzeption der Autoren. Unter Rückgriff auf die beiden Basisstrategien menschlicher Einflußausübung (direktiv vs. nicht-direktiv) wird das vorhandene Datenmaterial alternativ analysiert. Die Befunde legen eine Reduktion der Einflußstrategien auf diese Basisstrategien nahe. Plädiert wird für eine neue Operationalisierung des Konstrukts.
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