Abstract
Der Autor initiierte an der Universität Innsbruck ein hochschuldidaktisches Entwicklungsprojekt, das in interdisziplinärer Herangehensweise die professionelle Selbstevaluation durch HochschullehrInnen förderte. Nach dem Konzept der Aktionsforschung versuchten interessierte Lehrende in Zusammenarbeit mit ihren Studierenden den eigenen Unterricht zu analysieren. In einer wechselnden Abfolge von Plenar- und Gruppenphasen kam es zu einem kontinuierlichen Austausch zwischen praktischer Analyse und theoretischer Auseinandersetzung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Angeboten hochschuldidaktischer Weiterbildung standen die ‘subjektiven Theorien’ der Teilnehmerlnnen aus den verschiedenen Fakultäten im Vordergrund, die bei der Diskussion von Fallstudien thematisiert wurden und damit den Ansatzpunkt für Veränderungen darstellten.
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