Abstract
Vor dem Hintergrund der Idee einer selbstbezüglichen Führungslehre, die auch ihre eigene Anwendung in der Unternehmenspraxis thematisiert, werden in dem folgenden Beitrag ein Sprachspiel vorgestellt, das “Führung” und “Management” voneinander differenziert, und die Voraussetzungen herausgearbeitet, unter denen es zweckmäßig ist, von dem Vorhandensein eines “Management” in Unternehmungen zu sprechen. Dabei wird auch die Frage behandelt, welche Rolle in diesem Zusammenhang die Ausdifferenzierung von Managementsystemen spielt. Diese werden als besonders prominenter Bestandteil der “Ökologie der Ideen” einer Führungslehre angesehen, deren Anwendung zu einer Professionalisierung der Unternehmenspraxis beitragen soll. Beispiele aus dem Personalmanagement sollen die Argumentation untermauern.
Get full access to this article
View all access options for this article.
