Abstract
Die Kündigung von Mitarbeitem reicht über die arbeitsrechtliche Dimension hinaus. Bei den betroffenen Mitarbeitem kommen Verletzungen und Enttäuschungen ins Spiel. Diese identitäts-bedrohende, lähmende und zerstörerische Wirkungen sind in klassischen und neueren Studien belegt und menschlich ohne weiteres nachvollziehbar. Die umgekehrte Situation, wenn ein Mitarbeiter der Organisation den Räcken kehrt, ist in der Regel nicht so dramatisch und konsequenzenreich.
Im folgenden Beitrag wird der sozialpsychologische Aspekt der Trennung von der Organisation behandelt. Nach einer begrifflichen Klärung der “organisationalen Bewußtseinszustände” werden zwei Ursachen für die Emotionalität des Trennungsvorganges beleuchtet. Anschließend werden die Verarbeitungsmöglichkeiten auf Seiten der Organisation dargestellt.
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