Abstract
In Anlehnung an Popper (1980) werden vier Bewußtseinsdimensionen als (Teil-) Bedingung für die Etablierung einer offenen oder geschlossenen Gesellschaft herausgearbeitet. Nach einer Analyse der Attraktivität der geschlossenen Geselbchaft wird die Beziehung zwischen der offenen und der geschlossenen Gesellschaft unter der Fragestellung erörtert, inwieweit es sich hierbei um eine Entweder-Oder-Beziehung handelt bzw. in welchem Sinne eine Flexibilisierung der Entweder-Oder-Beziehung denkbar ist. Unter Bezugnahme auf die vier unterschiedenen Bewußtseinsdimensionen wird anschließend untersucht, welche innerbetrieblichen Strategien und Regelungen eher der offenen bzw. der geschlossenen Gesellschaft nahe stehen, um so eine Bewertung bekannter Strategien in einem neuen Bezugsrahmen zu ermöglichen. Der Beitrag schließt mit einer Herausarbeitung einiger Konsequenzen für die Handhabung des Dilemmas “offene versus geschlossene” Geselbchaft.
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