Abstract
Ein aussagekräftiges Personal-Controlling-Konzept erfordert, neben einer quantitativen, eine verstärkt qualitative Orientierung. Es darf sich dabei nicht in der isolierten Betrachtung einzelner Aspekte erschöpfen, sondern muß, zur Verdeutlichung der Vielschichtigkeit des Faktors Personal, eine ganzheitliche Systemsicht zugrunde legen (1. Teil). Der Personalbereich ist in immer stärkerem Maße als Investitionsbereich aufzufassen. Aus den Ansätzen des Human-Resource-Accounting die den Charakter des Personals ab langfristiges Investitionsgut kennzeichnen und ihn somit gegenüber anderen Produktionsfaktoren aufwerten, können dazu hilfreiche Gedanken übernommen werden (2. Teil). Die im Prozeß der Wertermittlung gewonnenen Informationen können im Personal-Controlling als Daten zur Entscheidungsverbesserung dienen (3. Teil). Trotz methodischer Probleme kann das Human-Resource-Accounting dazu beitragen, den Potentialcharakter der Mitarbeiter zu verdeutlichen und eine veränderte Denkhaltung über das Personalmanagement herbeizuführen.
Get full access to this article
View all access options for this article.
