Abstract
Das “Management” als Vertreter von Kapitalinteressen auf betrieblicher Ebene der industriellen Beziehungen wird in weiten Teilen der Organisationstheorie, betriebswirtschaftlichen Organisationslehre und Industriesoziologie - meist implizit - als Interessenblock konzeptualisiert, der
Im vorliegenden Beitrag wird in Analogie zum Konzept der Arbeitsmarktsegmentation das Konzept der “Managementsegmentation” eingeführt und als gedankliches Modell fruchtbar gemacht, um Interessendifferenzierungen im Management zu verorten, von denen angenommen wird, daß sie relativ stabil sind und/oder zunehmend an Stabilität gewinnen (etwa durch die Einführung von Sprecherausschüssen für leitende Angestellte) und das Gefüge betrieblicher Arbeitsbeziehungen berühren bzw. verändern.
Der
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