Abstract
Zahlreiche Praktiker und immer mehr Wissenschaftler zweifeln an der Allgemeingültigkeit der bisher entwickelten Führungstheorien, denn der erlebte Führungsalltag ist immer komplexer, emotionsgeladener und facettenreicher, als daß er sich durch eine noch so etablierte Theorie erklären ließe. Führung folgt keinen Gesetzmäßigkeiten. Es sind die spezifischen, individuell verschiedenen Vorstellungen von Führung, welche sich in der alltäglichen Gestaltung von Führungsbeziehungen niederschlagen. Dieser Zusammenhang zwischen den subjektiven Führungstheorien von Praktikern und der Vorstellung von qualifizierter Führung wird im folgenden dargestellt und anhand von Beispielen illustriert. Hinweise für die Stoßrichtung in der Führungsausbildung werden gegeben.
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