Abstract
In dem vorliegenden Aufsatz wird, aufbauend auf den Ergebnissen eines Forschungsprojektes, das in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Allgemeine Bertriebswirtschaftslehre der Industrie an der Universität München entwickelte Anreizsystem für die Reisebürogruppe Rominger (Stuttgart) vorgestellt. Im Zentrum des Anreizsystems steht die strategische Mobilisierung der Mitarbeiter und damit die aktive Öffnung und Neugestaltung der Zukunft des Unternehmens. Anreize haben hier die Funktion, die Ausbreitung von unternehmerischem Denken bis in die Filialen hinein zu fordern. Sie sollen zu einer kreativen Involvierung der Betroffenen und damit zu einer Weiterentwicklung ihrer Fähigkeiten und Interessen beitragen. Der Focus verlagert sich vom Überleben der Organisation auf den Fortschritt in der Befriedigung und Weiterentwicklung von individuellen und kollektiven Bedürfnislagen.
Daß hierbei auch die Ziele der Unternehmung selbst einer kreativen Weiterentwicklung im Sinne eben dieses “Fortschritts” ausgesetzt sind, mag als Indiz dafür gelten, daß ein solcher Prozeß in hohem Maße selbstorganisierende Elemente aufweist und zumindest zeitweise nicht mehr unter der vollständigen Kontrolle der Initiatoren steht und stehen darf.
Get full access to this article
View all access options for this article.
