Abstract
Der Horizont der Reintegrationsforschung wird in jüngerer Zeit stark erweitert. Während frühere Arbeiten vor allem die Rückanpassung untersuchten, heben neuere Arbeiten andere Facetten des Karriereerfolgs hervor. An diesem Wendepunkt ist eine Konsolidierung der zwanzigjährigen Rückanpassungsforschung angebracht. Der Artikel legt die erste Metaanalyse der Rückanpassung vor und bereinigt die empirischen Primärstudien um Stichprobenfehler und Messfehler. Es bestätigen sich hohe Korrelationen zwischen der Arbeitsrückanpassung und vier zentralen Variablen: (1) Klarheit der Reintegrationsprogramme und -prozesse, (2) Rollenklarheit, (3) Rollenbezogene Entscheidungsfreiheit und (4) Rollenkonflikte. Für die Unternehmenspraxis zeigen die Ergebnisse Faktoren auf, mit denen Unternehmen die Rückanpassung ihrer Repatriates an das Heimatland unterstützen können. Für die Personal- und Managementforschung legt die Metaanalyse nahe, den empirischen Fokus auf andere Konstrukte des Reintegrationserfolgs zu verlagern.
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