Abstract
Die Zahl der Freelancer hat in den letzten Jahren insbesondere in der IT-Branche und in der Medienbranche deutlich zugenommen. Damit verbunden sind Hinweise darauf, dass die spezifischen Rahmenbedingungen dieser Beschäftigungsform Konsequenzen für die Work-Life-Balance der Freelancer haben. Allerdings sind diese bislang nicht empirisch untersucht. Der Aufsatz reduziert dieses Forschungsdefizit, indem die Ergebnisse einer explorativen Studie präsentiert werden. Dabei wird deutlich, dass die Bewertung der Work-Life-Balance von Freelancern nicht pauschal vorgenommen werden kann. Vielmehr beeinflussen neben Branchencharakteristika insbesondere demografische Merkmale und Arbeitsbedingungen (z. B. die Flexibilitätsanforderungen) die Wahrnehmung der Work-Life-Balance und damit mittelbar auch die Bewertung der Beschäftigungsform Freelance.
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