Abstract
240 Schulleiter wurden nach ihren Erwartungen und Ansprüchen gegenüber ihren Lehrpersonen befragt. Eine Clusteranalyse ergab zwei Gruppen von Schulleitern: An Schuladministration und Schulordnung orientierte (Gruppe I) und eher pädagogisch geleitete Schulleiter (Gruppe II). Die Schulleiter der Gruppe I weisen größere Diskrepanzen zwischen Ansprüchen / Erwartungen und Erfüllung derselben auf, glauben, an persönlichem Aufwand mehr zu investieren, als sie von den Lehrpersonen zurück erhalten, dass die Mitarbeiter unberechtigte Erwartungen hegen und sind deutlich stärker enttäuscht als die Schulleiter der Gruppe II. Die Daten wurden im Rahmen des Prinzips der Reziprozität des sozialen Austausches gedeutet.
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