Abstract
Warum und wie Diversity Management Eingang in deutsche Organisationen fand, wird vor dem theoretischen Hintergrund des organisationssoziologischen Neoinstitutionalismus analysiert. Dazu werden qualitative Interviews mit Diversity-Beauftragten mittels einer wissenssoziologischen Diskursanalyse ausgewertet, um nachzuzeichnen, wie organisationale Akteure die Ursachen für die Einführung von Diversity Management (re-)konstruieren. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass die Institutionalisierung von Diversity Management weniger Ergebnis von Effizienzüberlegungen, als vielmehr der Versuch ist, Konformität mit in Umwelten institutionalisierten Regeln und Erwartungen zu zeigen, um Legitimität zugeschrieben zu bekommen.
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