Abstract
Der Begriff Innere Kündigung ist inzwischen über die personalwirtschaftliche Fachliteratur hinaus verbreitet. Dem Konstrukt fehlen jedoch bislang eine Konzeption, die sich theoretisch von der ähnlicher Konzepte (z.B. Arbeits(un)zufriedenheit) unterscheidet und eine empirische Basis, die nicht nur auf sehr wenigen Studien mit jeweils unterschiedlichen Instrumenten beruht. In dieser Arbeit wird Innere Kündigung in Anlehnung an die Beschreibungen Höhns rekonstruiert und mit dem Ziel operationalisiert, Innere Kündigung von ähnlichen Konzepten abgrenzbar zu machen. Dabei wird durch einen Vergleich der Merkmale von Innerer Kündigung und Involvement sowie Commitment gezeigt, inwieweit mit den angloamerikanischen Konzepten und zugehörigen Instrumenten Phänomene thematisiert bzw. gemessen werden, die auch in der deutschen Diskussion zur Inneren Kündigung zentral sind. Eine an den von Höhn beschriebenen Phänomenen orientierte Zusammenstellung von Skalen wird an einer Stichprobe von N=333 Lehrern aus wirtschaftsberuflichen Schulen in BadenWürttemberg getestet.
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