Abstract
Betrachtet man virtuelle Organisationen in der in der Literatur dargestellten Idealform im Hinblick auf die Handlungsmotivationen und die zu unterstellenden Rationalitäten der beteiligten Akteure, so zeigt sich, dass sie mit diversen Problemen zu kämpfen haben: Weder sind die Akteure in einer virtuellen Organisation allwissend, noch greifen die in der Regel diskutierten und durch die Form der Organisation nahegelegten Anreizsysteme so, dass die Akteure zu der gewünschten Exzellenz der Problemlösung und Leistungserstellung motiviert werden. Nach einer kurzen Darstellung der Gründe für die Bildung virtueller Organisationen werden diese Probleme am Beispiel der Phasen der Netzwerkkonfiguration und der Auftragsabwicklung diskutiert. Den Abschluss bildet ein Ausblick auf Formen der Kooperation im Open-Source Bereich, die mögliche Lösungen für die hier identifizierten Probleme darstellen können.
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