Abstract
Beim Wertsteigerungsmanagement werden organisatorische Gestaltungsansätze vornehmlich hinsichtlich ihrer Vorteilhaftigkeit bei der Wertgenerierung bewertet. Transparente Strukturen stellen hierbei eine notwendige Voraussetzung zur Erfüllung von Effizienz- und Effektivitätskriterien und damit letztlich für die Wettbewerbsfähigkeit der Wertschöpfung dar. Das wertorientierte Management etabliert deshalb zunehmend intraorganisatorische Organisationskonzepte, die einerseits eine marktförmige, preissystemische Koordination (bspw. über interne Verrechnungspreise) ermöglichen, und andererseits die organisationale Transparenz erhöhen (bspw. mit Hilfe von Performance Measurement-Systemen). Durch die Fokussierung der Wertgenerierung entsteht aber die Gefahr, dass bezüglich der beteiligten Anspruchsgruppen personalführungsrelevante Aspekte der Wertaneignung und -verteilung vernachlässigt werden. Gleichzeitig wird eventuell ein für Innovationen kritischer Schwellenwert an organisationaler Offenheit überschritten. Unter diesem Blickwinkel ist ein gewisser Grad an Intransparenz bzw. kausaler Ambiguität für Innovationen unabdingbar.
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