Abstract
Unternehmen, die einen Wandel anstreben, müssen die Veränderungsbereitschaft und -fähigkeit ihrer Mitglieder verbessern. Einen bisher vernachlässigten Faktor, der die tieferliegende sozio-emotionale Ebene des organisationalen Konservatismus betrifft, stellt Nostalgie dar. Der Beitrag untersucht Nostalgie im Kontext von Unternehmen und analysiert dabei, welche Auslöser zu Nostalgie führen. Neben der persönlichen Disposition der Mitarbeiter forcieren verschiedene materielle und immaterielle Auslöser im Arbeitsumfeld das Entstehen von Nostalgie. Darüber hinaus kann sich geteilte Nostalgie durch gleiche Arbeitsbedingungen und die interindividuelle Übertragung des Emotionsbündels entwickeln. Auf der Basis der Analysen werden Gestaltungshinweise zur Kanalisierung von Nostalgie gegeben, die durch die Vorstellung und Beurteilung verschiedener Messmethodiken ergänzt werden.
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