Abstract
Mitarbeiterführung ist ein soziales Handeln und deshalb immer mit Fragen zum Sinn und zur Legitimation konfrontiert. Dieser Artikel stellt den systematischen Stellenwert dieser Fragen im Phänomen „Mitarbeiterführung” und in der Führungsstilforschung heraus. Auf Grundlage der wirtschaftsethischen Programme von Peter Ulrich (integrative Wirtschaftsethik) und Arthur Rich (theologische Sozialethik) wird ein Konzept der grundlagenkritischen Führungsethik entworfen. Dieses umfasst einen Reflexionsprozess und einen Orientierungsrahmen, die den führungsethisch Interessierten darin begünstigen, Mitarbeiterführung umfassend und wertbewusst zu verstehen und Fragen zum Sinn und zur Legitimation von Führung kritisch zu reflektieren.
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