Abstract
Krankenhäuser werden weder gegenwärtige noch zukünftig sich stellende Aufgaben ohne ein hinreichend entwickeltes Personalmanagement kaum bewältigen können; Personalplanung, -beschaffung, -auswahl, -entwicklung und -führung werden auch für den Krankenhausbereich ebenso weiter an Bedeutung gewinnen (müssen) wie die Optimierung des Zusammenspiels von Aufgabe, Qualifikation, Verantwortung und Arbeitsorganisation auf allen Ebenen im Krankenhaus. Ein zunehmend sich öffnender “Gesundheitsmarkt”, der auch aus europäischer Sicht Liberalisierungstendenzen weiter ausgesetzt werden wird, zwingt zunehmend zu wettbewerblicher Orientierung und zur Erbringung qualitativ hochwertiger Leistungen zu wettbewerbsfähigen Preisen – so auch die Begründung der gesetzlich beschlossenen, neuen Krankenhausfinanzierung im Rahmen der “Gesundheitsreform 2000”. Zweifelsohne sind einige Krankenhäuser und Krankenhausträger im Aufbau eines Personalmanagements schon weiter vorgedrungen, die Mehrzahl wird sich jedoch eher noch in einem Anfangsstadium befinden, Hintergründe hierfür werden kurz benannt. Welche Handlungsmöglichkeiten und Ansätze heute den Krankenhäusern – darunter insbesondere den öffentlichen, die mehr als die Hälfte (55,3%) aller Betten (533.000) in Allgemeinkrankenhäusern auf sich vereinigen – beim Aufbau eines eigenverantworteten Personalmanagements zur Verfügung stehen, wird – u.a. am Beispiel Klinikum Hannover – ebenfalls dargestellt.
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