Abstract
In diesem Artikel werden unterschiedliche Formen der Einflussnahme von Nonprofit Organisationen systematisiert und in Bezug auf ihre Konsequenzen für das Personalmanagement analysiert. Die Basis dafür bildet eine Verknüpfung der systemischen Interventionstheorie mit einer Analyse der Ergebnisse empirischer Untersuchungen die im Rahmen der NPO-Forschung zu Fragen der Strategien sowie der organisationalen Besonderheiten von NPOs generiert wurden.
Einflussstrategien von Nonprofit Organisationen auf andere Organisationen werden nach dem Ausmaβ der Kopplung der beteiligten Organisationen sowie nach dem Grad der Unterschiedlichkeit interner Logiken und Sichtweisen unterschieden nach vier Grundtypen, nämlich Konfrontation, Kooperation, Schadensbegrenzung und konkurrierende bzw. ergänzende Leistungserbringung. Die gewählten Einflussstrategien prägen die Organisationskultur in hohem Maβ und stellen daher auch spezifische Anforderungen und Bedingungen für das Personalmanagement dar, die im einzelnen beschrieben werden. Das vorgestellte Modell kann der organisationalen Selbstreflexion zugrunde gelegt werden und damit helfen, Entscheidungen über Strategien des Personalmanagements zu strukturieren.
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