Abstract
Leistungsorientierte Vergütungsschemata für Professoren werden in Deutschland zunehmend gefordert. Im U.S.-amerikanischen System der Higher Education sind zwischen den verschiedenen Hochschultypen systematische Unterschiede bei der Evaluation und der Bewertung von Forschung und Lehre zu beobachten. Begreift man die verschiedenen Hochschultypen als Einrichtungen der Humankapitalproduktion, die auf jeweils spezifische Sortier- und Veredelungsaktivitäten spezialisiert sind, dann ist diese Praxis nachvollziehbar. Vor diesem Hintergrund reduziert sich das Problem der leistungsorientierten Vergütung von Hochschullehrern in erster Linie auf die Frage nach einer effizienten Arbeitsteilung und Spezialisierung zwischen Lehrern und Forscher-Lehrern sowie zwischen verschiedenen Insitutionen höherer Bildung.
Get full access to this article
View all access options for this article.
