Abstract
Der Frage nach der kulturellen Bedeutung der Musik wird im Horizont philosophisch-anthropologischen Denkens nachgegangen. Als Einstieg wird dafür ein Kulturvergleich besonderer Art gewählt, der die fiktive Begegnung mit “außerirdischer Musik” zum Anlaß wählt, nur um so entschiedener Wesen und Eigenart unserer eigenen Musik zu untersuchen. In dem Versuch einer Benennung musikalischer Wesenszüge gewinnt dabei das Phänomen der Zeitbezogenheit besonderes Gewicht, wie über die spezifische Zeitlichkeit der Musik auf das relationale Gefüge zwischen emotionalen Innenlagen, gesellschaftlicher Kultur und Musik aufmerksam gemacht wird. Auf Konsequenzen daraus für eine soziologische Betrachtungsweise der Musik wird hingewiesen.
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