Abstract
Zusammenfassung
Die diagnostischen, in erster Linie röntgenologischen Methoden, die bei 67 Patienten mit intra- und extraperitonealen Harnblasenrissen Anwendung fanden, werden analysiert. Besondere Bedeutung wird der aufsteigenden Zystographie zugesprochen, die eine ungefährliche und dabei äusserst wertvolle diagnostische Methode darstellt, welche in 92% der Fälle eine richtige Diagnosenstellung ermöglicht. Die gewaltigen diagnostischen Vorzüge der Zystographie haben überwiegende Bedeutung im Vergleich zu der Möglichkeit der Einschleppung einer Infektion bei dieser Untersuchung. Der Verfasser betont, dass das Schicksal der Patienten mit Verletzungen der Harnblase von der maximal frühzeitigen Vornahme eines operative Eingriffs abhängt. Die Mortalität betrug unter den Beobachtungen des Verfassers 28,3%. Bei 72% der Überlebenden wurde die Arbeitsfähigkeit wiederhergestellt.
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