Ein offener Brief von I. A. Caruso, in: „Internationales Zentralsekretariat des Arbeitskreises für Tiefenpsychologie”,Rundschreiben8 vom 1. Oktober 1963b is 31. März 1964. Die wichtigsten Voraussetzungen der Freudschen Psychoanalyse, siehe: S. Freud, Selbstdarstellung, Gesammelte Werke, London 1948, Bd. XIV, S. 65, „Neue Folge der Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse”, G. W., London 1940, Bd. XV, S. 154; „Die Frage der Laienanalyse”, G. W., London 1948, Bd. XIV, S. 223.
2.
Nach Meinung Carusos sollte man die Tiefenpsychologie „entmythologisieren”, darunter versteht er die Kritik der wichtigsten Termini der Tiefenpsychologie. Seiner Meinung nach seien solche Wörter wie: Schichten der Psyche, Id, Ego, Superego, Projektion, Verdrängung usw. nur Nominalismen gewesen, sie gaben kein integrales Menschenbild. „Es gab in der Tiefenpsychologie keine Person, es gab nur Dinge”. CarusoI. A., Leitlinien der Entwicklung der theoretischen Tiefenpsychologie, in: „Wissenschaft und Weltbild”,8, 2 (1955).
3.
„Nicht die Psychophysik, aber auch nicht der Geist sind das eigentlich Menschliche. Eigentlich menschlich ist die Inkarnation des Geistes, die Fleischwerdung des Geistes und die Vergeistigung des Fleisches”, I. A. Caruso, Psychoanalyse und Synthese der Existenz, Wien 1952.
4.
CarusoI. A.: Bios, Psyche und Person, Freiburg-München 1956.
5.
CarusoI. A.: Psychoanalyse pour la personne, Paris 1962.
6.
CarusoI. A.: Le problème de lamauvaise conscience, in: Psyche, 6, 59 (1951).
7.
CarusoI. A.: Soll es eine tiefenpsychologische Orthodoxie geben, in: „Der Psychologe”,X, 7 (1968).
8.
CarusoI. A.: Soziale Aspekte der Psychoanalyse, Stuttgart 1962.
9.
CarusoI. A.: Über die Psychologie des Konkreten – Subjekt und Objekt in der Psychologie, in: „Der Psychologe”, 11, 3 (1959).
10.
CarusoI. A.: Der Vorstoß ins Weltall als psychologisches Problem, in: „Der Psychologe”,12, 11 (1960).
11.
CarusoI. A.: Über die Symbollehre als psychosomatischen Beitrag zur Erkenntnistheorie, in: „Zeitschrift für psychosomatische Medizin”,I, 4 (1955). Caruso betont, daß der Terminus „Progressive Personalisation”, den wir bei Teilhard de Chardin und in der Personalistischen Tiefenpsychologie finden, unabhängig entstanden ist. „Erst im Menschen sehen wir das Ergebnis der progressiven Organisation der Natur, die wir durch die kritischen Punkte der Vitalisation und der Reflexion in ihrer Entwicklung im Hinblick auf die Menschen auch progressive Personalisation nennen”. I. A. Caruso, Vorlesung: Einführung in die Tiefenpsychologie, gehalten auf der psychiatrisch-neurologischen Universitätsklinik Graz, im Wintersemester 1966/67 und Sommersemester 1967, S. 65 (mit Maschine geschrieben).
12.
CarusoI. A.: Person und Gewissen, in: „Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie”,II, 4 (1954).
13.
JungC. G., Die Beziehungen zwischen Ich und dem Unbewußten, Zürich 1945.
14.
CarusoI. A., Symbol und Welterfassung, in: „Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie”, III, 1 (1955).
15.
CarusoI. A.: Person und Symbol, in: „Jahrbuch für Psychologie und Psychotherapie”,III, 2/3 (1955).
16.
EdelweisL., Symbolik und Echtheit der Symbole, in: „Personalisation”, herausgegeben von N. L. Edelweis, R. Tance Duque, S. Schindler, Wien 1964.
17.
JungC. G., Psychologische Typen, Zürich 1962.
18.
CarusoI. A., Notes sur la reification de la sexualité, in: „Psyche”,VII, 74, 1952.
19.
Der gegenwärtige Einfluß des Narzißmus und der Personalisation in der Caruso-Theorie wurde von Rosa T. Duque bearbeitet, in: „Personalisation” (hrsg. N. L. Edelweis u.a.), Wien 1964.
20.
FreudS., Der Untergang des Ödipuskomplexes, G. W., London 1940, Bd. XIII.
21.
FreudS., Das Ich und das Es, G. W., London 1940, Bd. XIII.
22.
AdlerA., Über den nervösen Charakter, Wiesenbach 1916.
23.
JungC. G., Das Gewissen in psychologischer Sicht, in: „Das Gewissen – Studien aus dem Jung-Institut”, Zürich 1958, Bd. VII.
24.
CarusoI. A., Schema Gewissen und Neurose, in: „Handbuch der Neurosenlehre und Psychotherapie”, Hrsg. V. E. Frankl u.a., München1959, Bd. II.